
In meinem ersten Beitrag habe ich es bereits kurz angesprochen: Das echte Budget ist der Dreh- und Angelpunkt jedes Bauprojekts. Viele Bauinteressenten machen jedoch gleich zu Beginn einen entscheidenden strategischen Fehler. Sie suchen sich online ein vermeintlich passendes Standard-Modell aus dem Katalog, nehmen diesen Preis, schlagen pauschal ein paar tausend Euro drauf und gehen damit zur Bank.
Das Problem? Die Bank finanziert auf dieser Basis eine theoretische Summe. Wenn dann in der Realität die Bagger rollen, beginnt das große Schwitzen.
Die unterschätzte Gefahr: Baunebenkosten
Ein Hausbau besteht nicht nur aus Wänden, Dach und Fenstern. Bevor der erste Stein auf dem Grundstück steht, fallen Kosten an, die in vielen Hochglanz-Angeboten schlichtweg ausgeblendet werden.
Die sogenannten Baunebenkosten sind oft der Grund, warum Nachfinanzierungen nötig werden. Dazu gehören unter anderem:
Wer hier mit pauschalen Daumenwerten rechnet, spielt Roulette mit seiner Baufinanzierung.
Sicherheit vor dem Banktermin
Als Ihr Hausbau-Navigator drehe ich diesen Prozess mit Ihnen gemeinsam um. Bevor Sie sich mit der Bank zusammensetzen, ermitteln wir Ihren tatsächlichen finanziellen Rahmen. Wir analysieren: Was können (und wollen) Sie sich leisten, ohne dass das Leben keinen Spaß mehr macht?
Auf dieser Basis erstellen wir eine ehrliche Gesamtkostenaufstellung – inklusive eines realistischen Puffers für Baunebenkosten und unvorhergesehene Details. Erst wenn diese nackten Zahlen auf dem Tisch liegen und zu 100 % belastbar sind, ist der richtige Zeitpunkt für das Finanzierungsgespräch gekommen. Das gibt nicht nur Ihnen, sondern auch Ihrer Bank maximale Sicherheit.
Lassen Sie uns Ihre Budgetplanung auf ein solides Fundament stellen. Sprechen Sie mich gerne auf eine ehrliche Gesamtkostenaufstellung an.
Ihr Frank Preusser